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Schülerseiten
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Gülay und Frank
Grüße aus dem Bereich Lagerlogistik
Mein Name ist Frank Schädle (35). Wie ich zu meiner Umschulung kam, sollte jedem Umschüler bekannt sein. Darum gleich zum Wesentlichen.
Als ich meine Umschulung zur Fachkraft für Lagerlogistik am 01.09.2009 begann, hatte ich totale Panik vor jungen, pickeligen, inkompetenten, pubertären Jugendlichen.
Zu meinem Verwundern kam ich mit den Schülern von Anfang an perfekt klar. Bald wurde ich sogar als „Klassenpapa“ (Danke Franzi) gehandelt. Den Lehrern war am Anfang nicht immer klar, dass sie es nicht mit einem sechzehnjährigen Schulabgänger zu tun hatten. Daher musste ich von Beginn an gegenüber dem einen oder anderen Lehrer meine besondere Stellung verdeutlichen. Dies konnte durch Vier-Augen-Gespräche immer zufrieden stellend gelöst werden.
Dennoch ist die bsnu eine besondere Schule, die ihresgleichen sucht. Nicht nur alljährliche Theateraufführungen, auch wechselnde Themenausstellungen, Wandertage und Sportveranstaltungen lockern den Unterricht auf. Integration und Zusammenarbeit werden an der bsnu groß geschrieben. Hierbei sei anzumerken, dass ich mich für mein Alter, zwischen dem ganzen jungen Gemüse, sehr integriert fühle.
Nun ist für mich die schöne Zeit der Ausbildung an der bsnu leider vorbei. Doch ich möchte diese Schule, die mir so viel gegeben hat, nicht ohne Dank an alle Lehrer verlassen. Special Thanks an die Schüler der Klasse KFL 11F 2011, die mir meine bisher beste Schulzeit ermöglicht haben.
Mein Name ist Gülay Özdem. Ich bin 21 Jahre alt und Auszubildende im Bereich Fachkraft für Lagerlogistik. Mit 21 Jahren gehöre ich zu der „älteren“ Fraktion. Ich war schon auf einigen Schulen, aber die bsnu ist einzigartig.
„Schule gegen Rassismus“ – das sagt doch alles! Als Alevitin ist mir die persönliche Entfaltung besonders wichtig.
Am ersten Schultag hatten wir diese „Ihr werdet erwachsen–alles wird gut-Treffen“ in der Aula. Dort änderte sich mein Leben (Okay nicht ganz!). Ich hatte erfahren, dass die Schule an einem Leonardo London Projekt teilnimmt. Ich wollte schon immer nach London. Knapp einen Monat nach der Anmeldung kam die Zusage für meine Teilnahme am Austauschprogramm. Nach anschließenden Vorbereitungskursen samstags, war es dann endlich soweit. Aber genau am Zeitpunkt des Abflugs musste dann unbedingt dieser Vulkan (wie er auch immer heißen mag) ausbrechen. Wir haben in diesen zwei von drei Wochen in London nicht nur den tollen Collage-Alltag genossen, sondern auch das vielfältige Kulturprogramm (Pubs, Bars, Clubs, Museen, Musicals und Theater). Es war ungelogen die beste Zeit, die ich mit einer Gruppe je hatte. Also an alle Neulinge! Freut euch auf die tolle Zeit, die euch bevorsteht, auch wenn es manchmal nicht so läuft wie geplant. Wie sagt man so schön: „Gibt das Leben dir eine Zitrone, nimm einfach Salz und Tequila dazu!“
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